Die Bedeutung des rechtskulturellen Kontexts bei Verfahren vor dem IStGH
ISBN:
978-3-7560-2972-3
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.05.2025
Reihe:
Kölner Schriften zum Friedenssicherungsrecht – Cologne Studies on International Peace and Security Law – Études colonaises sur le droit de la paix et de la sécurité internationale
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
391
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Das Buch fragt nach der Bedeutung des rechtskulturellen Kontexts und der Möglichkeit von Rechtspluralismus bei Verfahren vor dem IStGH. Betrachtet wird das Spannungsverhältnis zwischen dem Universalitätsanspruch des Völkerstrafrechts und bestehenden Fragmentierungen in der Völkerstrafrechtsordnung. Vor diesem Hintergrund werden Voraussetzungen und Ausschlussgründe individueller strafrechtlicher Verantwortlichkeit nach dem IStGH-Statut untersucht, die einer rechtskulturellen Deutung zugänglich sein könnten. Weiter wird erörtert, welche Strafzwecktheorien die Berücksichtigung des rechtskulturellen Kontexts verlangen und welche Implikationen sich daraus bereits für die Selektion der vom IStGH untersuchten Situationen und Fälle ergeben könnten.
Schlagwörter
Völkerstrafrecht
Kriegsverbrechen
war crimes
nationales Recht
Legalitätsprinzip
Selektivität
IStGH-Statut
universality
cultural defense
Strafzwecktheorien
Rechtsregime
Kulturrelativismus
Universalität
Regimekonkurrenz
allgemeine Rechtsprinzipien
Verfolgungstatbestand
kulturelle Strafausschließungs- und milderungsgründe
theories of punishment in international criminal law
persecution as a crime against humanity









