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Die Briefwahl

Entwicklung und Verfassungsmäßigkeit der Briefwahl in Deutschland
ISBN:
978-3-631-95082-1
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
08.10.2026
Autoren:
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
266
Ladenpreis
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die Briefwahl ist ins Gerede gekommen. Mittlerweile droht bei ihr eine Umkehrung des Regel-Ausnahmeprinzips, die das Leitbild der Urnenwahl in Frage stellt. Lag der Briefwähleranteil bei der ersten Bundestagswahl mit Briefwahlmöglichkeit 1957 noch bei lediglich 4,9%, nahm dieser in den Folgejahren kontinuierlich zu und erreichte bei der Bundestagswahl 2021 einen Anteil von 47,3%. Maßgeblich zu dieser Inventarisierung beigetragen haben dürfte die seit 2008 eingeführte voraussetzungslose Nutzungsmöglichkeit der Briefwahl. Das Bundesverfassungsgericht bescheinigte dieser „Briefwahl für alle“ 2013 zwar noch Verfassungskonformität, gleichwohl erkannte das Gericht aber die Gefahr, dass ein zunehmender Briefwähleranteil mit dem verfassungsrechtlichen Leitbild der Urnenwahl in Konflikt geraten könnte. Diese Feststellung gab den Aufschlag für die vorliegende Untersuchung, die Frage nach der Verfassungsmäßigkeit der Briefwahl neu zu bewerten.
Biografische Anmerkung
Ole Fichtner hat von 2017 bis 2023 Rechtswissenschaften an der Leibniz Universität Hannover studiert. Seit 2024 ist er Rechtsreferendar am Oberlandesgericht Celle und wird voraussichtlich im Dezember 2026 sein 2. Staatsexamen ablegen.