Die Erkennbarkeit redaktionell gestalteter Anzeigen in Publikumszeitschriften
ISBN:
978-3-631-62764-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
11.03.2014
Reihe:
Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
333
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Redaktionell gestaltete Anzeigen stehen unter Verdacht, gegen das ethische und rechtliche Gebot zur Trennung von Werbung und Redaktion zu verstoßen. Wenn Gerichte und der Deutsche Presserat prüfen, wann dies der Fall ist, stützen sie sich auf die Wahrnehmung des flüchtigen Durchschnittslesers. Bisher liegen aber kaum wissenschaftliche Erkenntnisse zur tatsächlichen Leserwahrnehmung vor. Die experimentelle Untersuchung dieser Anzeigenform zeigt, dass diese nur unzureichend als Werbung erkannt wird. Für das Erkennen spielt der Hinweis Anzeige die wichtigste Rolle. Je auffälliger und eindeutiger er ist, desto eher wird eine redaktionell gestaltete Anzeige als Werbung identifiziert. Dies führt zu dem Schluss, dass die Regelungen zu dieser Anzeigenform in Pressekodex und Presserecht einer Präzisierung bedürfen.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Sabine Kieslich studierte Publizistik und Journalismus an der Universität Mainz. Sie arbeitet dort als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Journalistischen Seminar, wo sie vorwiegend Presse- und Online-Journalismus unterrichtet.









