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Die gleichgeschlechtliche Ehe im Internationalen Privatrecht

Unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses des EG-Vertrages
ISBN:
978-3-631-60514-1
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.02.2011
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Studien zum vergleichenden und internationalen Recht / Comparative and International Law Studies
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
318
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Aufgrund der ständig steigenden Anzahl von Rechtsordnungen, die die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet haben, stellt sich die Frage nach der Qualifikation dieses Instituts im deutschen Kollisionsrecht. Der Autor untersucht die Rechtsordnung der Niederlande, Belgiens, Spaniens, Kanadas, Südafrikas und Massachusetts (USA) und nimmt eine Einordnung mittels funktioneller Qualifikation vor. Da das deutsche Kollisionsrecht oftmals zur Nichtanerkennung einer in der EU wirksam geschlossenen gleichgeschlechtlichen Ehe führt, befasst der Autor sich mit der Frage, ob hierdurch das allgemeine Freizügigkeitsrecht verletzt wird. Dazu setzt er sich eingehend mit der Rechtsprechung des EuGH auseinander. Im Anschluss entwickelt der Verfasser, unter Berücksichtigung der Diskussion über die Einführung eines Anerkennungsprinzips, eine neue Kollisionsnorm, die einen Verstoß gegen den EG-Vertrag verhindert.
Biografische Anmerkung
Thomas Spernat, geboren 1981 in Köln; 2001-2006 Studium der Rechtswissenschaft in Bonn; Erste juristische Staatsprüfung 2006; 2006-2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsches, Europäisches und Internationales Familienrecht der Universität Bonn; seit Ende 2008 Rechtsreferendar am Landgericht Mosbach.