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Die ›Goldene Regel‹

Zum Entstehen von ›Rechtsgefühl‹ und ›Rechtsbewußtsein‹ — Die ›Goldene Regel‹ als Rechtsprinzip? — Das Völkerrecht als Entwicklungsindikator — Zur Aktualität der Thematik
ISBN:
978-3-7097-0424-0
Verlag:
Jan Sramek Verlag KG
Land des Verlags:
Österreich
Erscheinungsdatum:
18.05.2026
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
82
Ladenpreis
17,50 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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… Man kann auch nicht sagen, dass sich das frühe ›Rechtsbewusstsein‹ allein aus der Einsicht in eigenes Unrechttun entwickelt hätte; vielmehr war es wohl die immer wieder erlebte ›Schaukelbewegung‹ zwischen eigenem – lange nicht als solches erkanntem – Unrechttun und (selber) Unrecht-Erleidenmüssen, die ›Rechtsgefühl‹ ›keimen‹ ließen; als Produkt eigener Erfahrung. Dabei hat sich ›Rechtsbewusstsein‹, nachvollziehbar zuerst innerhalb der eigenen Gruppe/ -Gemeinschaft entwickelt und erst – in einem weiteren Schritt – in sich erweiternden Außenbeziehungen, also gegenüber Fremden. – Einen Zwischenschritt stellte das Erweitern gegenüber befreundeten oder verbündeten Nachbarn und Gemeinschaften dar. Das lassen ebenfalls homerische und römische Beispiele erkennen. Vielleicht steckt in der sokratisch-platonischen und demokritischen Gerechtigkeitsmaxime, wonach es besser ist, Unrecht zu erleiden, als (selber) zu tun, eine Erinnerung an solch’ frühe Entwicklung.