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Die Gruendung einer Schiedsinstitution

Eine Analyse am Beispiel des Deutschen Medienschiedsgerichts
ISBN:
978-3-631-88278-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.02.2023
Autoren:
Reihe:
Europaeische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
344
Ladenpreis
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.

Mit der Popularität der institutionellen Schiedsgerichtsbarkeit steigt auch die Anzahl neu gegründeter Schiedsinstitutionen. Solche Neugründungen enden jedoch nur selten im Erfolg. Symptomatisch für diese Entwicklung ist das Deutsche Medienschiedsgericht (DMS), eine auf medienrechtliche Streitigkeiten spezialisierte Schiedsinstitution, die seit ihrer Gründung noch nicht zu einer einzigen Streitbeilegung herangezogen worden ist. Stattdessen geben Parteien der staatlichen Gerichtsbarkeit oder etablierten Schiedsinstitutionen den Vorzug. Für diesen Befund werden Ursachen identifiziert, die nicht nur zum Scheitern des DMS geführt haben. Vielmehr sind sie verallgemeinerungsfähig, sodass die vorgeschlagenen Lösungsansätze zugleich für andere Neugründungen handlungsleitend sein können.

Biografische Anmerkung

Nico Gielen studierte Rechtswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und war anschließend Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM). Zudem betreute er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationales Wirtschaftsrecht die Münsteraner Teilnahme am Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot. Derzeit absolviert er sein Rechtsreferendariat am Landgericht Münster mit Stationen am Bundesverfassungsgericht und einer internationalen Wirtschaftsrechtskanzlei in Düsseldorf.