Die Ingerenz – Voraussetzungen und Rechtsfolgen
ISBN:
978-3-428-19356-1
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.07.2025
Reihe:
Schriften zum Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
266
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Die Frage, wann ein Unterlassen strafrechtlich einem Handeln gleichgestellt ist, stellt sich bildlich als ein »gordischer Knoten« des allgemeinen Teils des Strafrechts dar. Diese Problematik wird im strafrechtlichen Diskurs im Wesentlichen mit dem Vorliegen einer sog. Garantenstellung gleichgesetzt. Eine solche Garantenstellung kann aus vorangegangenem Verhalten (sog. Ingerenz) entstehen. Ziel der Arbeit ist es, einen Begründungansatz für die Ingerenz aufzuzeigen und daraus schärfere Konturen für deren Voraussetzungen und Rechtsfolgen zu gewinnen. Daniel Mittelberg sieht die Ingerenz als eine strafrechtliche Ausprägung des allgemeinen rechtlichen Folgenbeseitigungsprinzips an. Deshalb verlangt er für eine Ingerenz ein obj. rechtswidriges Vorverhalten und stellt hierfür entgegen der vorherrschenden Ansicht nicht auf eine Vorhersehbarkeit aus Sicht eines obj. Dritten ab. Auf Rechtsfolgenseite wendet er auf die Zumutbarkeit der Befolgung der Ingerenzpflichten den Maßstab des § 34 StGB an.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Daniel Mittelberg studied law at the Heinrich-Heine-University of Düsseldorf. After passing the first legal examination in June 2020 he worked as a research fellow at the Heinrich-Heine-University of Düsseldorf at the academic chair for criminal law of Prof. Dr. Helmut Frister since October 2020 until February 2022. In May 2023 he started his traineeship in the district of the Coblence Higher Regional Court with stations at the Coblence Regional Court, Coblence Administrative Court and the prosecuting attorney's office of Coblence.









