Die juristische Methodenlehre in Korea
ISBN:
978-3-7560-3168-9
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
07.08.2025
Herausgeber:
Reihe:
Recht in Ostasien
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
240
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Das koreanische Rechtssystem enthält einen nichtendlichen, amorphen Aspekt, der sich nicht klar identifizieren lässt – und dennoch Teil jeder Rechtsordnung ist. Jurist:innen sollten ihn nicht verdrängen, sondern als integralen Bestandteil des Rechts verstehen und in ihre Praxis integrieren. Es reicht nicht, objektive Bedeutungen aus Gesetzen zu extrahieren – wichtig ist, das Gesetz aktiv und bewusst zu gestalten. Ein ausgewogener Rechtsansatz berücksichtigt sowohl geschriebenes als auch ungeschriebenes Recht. Er eröffnet einen demokratischen Diskurs darüber, welches Recht im Einzelfall als grundlegend gelten soll – besonders dort, wo Unterdrückung droht. Der Prozess bleibt offen, normativ, kreativ – wichtig für ein lebendiges Rechtssystem.
Mit Beiträgen von
Prof. Dr. Su Gil Ahn | Prof. Dr. Joon Kyu Choi | Prof. Dr. Doo Hyun Kong | Prof. Dr. Wu Ye Kang | Dr. Bum Jin Kim | Prof. Dr. Young Whan Kim | Prof. Dr. Hyun Jung Lee | Dr. Hyun Kyung Lee | Prof. Dr. Kye Il Lee | Prof. Dr. Seong Bum Lee
Schlagwörter
Korea
Begriff
Rechtfertigung
Individualität
concept
justification
Formalismus
Kategorie
universality
Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
Universalität
Nichtendlicher Aspekt des Rechts
traditionelle Rechtsmethode
individualisierte Gerechtigkeit
Non-finite aspect of law
traditional method of law
individualized justice









