Die Justiziabilität des Klima- und Umweltschutzes.

Effektiver Rechtsschutz als Antwort auf strukturelle Durchsetzungsdefizite.
ISBN:
978-3-428-18981-6
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.12.2023
Reihe:
Schriften zum Umweltrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
357
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Der Titel der Arbeit ist Problemstellung und Ziel zugleich. Trotz der Verbandsklage aus dem UmwRG verbleiben weiterhin große Teile des Umwelt- und Klimaschutzes im Eigenverantwortungsbereich der Exekutive und Legislative. Eine objektiv-rechtliche Ausrichtung, unbestimmte Formelkompromisse, unverbindliche Absichtserklärungen und vieles mehr erschweren die Justiziabilität. Die Arbeit zeigt, an welchen Stellen die exekutive wie legislative ›Blackbox‹ für die Judikative geöffnet werden kann und muss. Die Arbeit trägt dazu bei, dass die Individual- und Verbandsklagen nicht als interessensegoistische Mittel verstanden sein müssen. Sie können demokratisch-funktional sein, können sie doch dabei helfen, demokratisch erlassenes Recht zu aktivieren. Die Arbeit setzt da an, wo diese Möglichkeiten im Klima- und Umweltschutz strukturell geschwächt sind. Strukturell meint dabei keine bestimmten Umweltsektoren zu vertiefen, sondern sich auf die in einem System inhärenten Probleme zu konzentrieren.

Ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis der Maria-Giovanna Cubeddu-Wiedemann Stiftung für die beste Dissertation mit internationalem Bezug an der der Juristischen Fakultät der Universität Regensburg im Jahr 2024.

Biografische Anmerkung
Till Arne Storzer studied law at the Georg August University in Göttingen and the Westphalian Wilhelms University in Münster. After passing the first state exam in 2020, he started as an external PhD candidate at the chair of Prof. Dr. Alexander Graser LL.M. (Harvard) from the University of Regensburg. Meanwhile, he worked in the field of public commercial law as a research assistant at the law firm Hengeler Mueller in Düsseldorf and KPMG Law in Hamburg. At the end of 2022, he began his legal clerkship in Hamburg with stations at the German Parliament and the European Commission in Brussels.