Die Kaserne wird zivil
ISBN:
978-3-03-973006-3
Auflage:
1. Auflage 2023
Verlag:
Rotpunktverlag
Land des Verlags:
Schweiz
Erscheinungsdatum:
06.10.2023
Herausgeber:
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
208
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Seit 1863 prägt sie das Stadtbild von Frauenfeld und das Bild des Kantons Thurgau. Sie ist eine »verbotene Stadt« mitten in der Stadt, streng bewacht und für die normale Bevölkerung gesperrt. Mit dem Auszug der Armee aus der alten Frauenfelder Stadtkaserne geht nach 160 Jahren eine Ära zu Ende.
Wie kam die Kaserne im 19. Jahrhundert mitten in die noch junge Kantonshauptstadt eines noch jungen Kantons? Warum unternahm die örtliche Bürgergemeinde alles, damit sie hier errichtet wurde, und bezahlte auch die Kosten? Wie lebten Stadt und Bevölkerung mit ihr und mit einem der größten Artilleriewaffenplätze im Zentrum? Wie steht es mit dem »weiblichen Hinterland«, ohne das eine Armee nie funktioniert? Welche Rollen spielten gesellschaftliche und technische Entwicklungen, soziale Konflikte, geopolitische Strategien, Industrialisierung und Deindustrialisierung, Bürgertum, Bauernstand und Arbeiterschaft für diesen militärischen Ort? Wie lebten Armee und Volk in Frauenfeld zusammen? Und wie geht es nun mit der Kaserne weiter? Was bedeutet das Ende der militärischen Präsenz in den Innenstädten? Dieses Buch beschreibt eine Epoche schweizerischer Militär- und Sozialgeschichte an einem Beispiel.
Mit Beiträgen unter anderem von Hansjörg Brem, Bettina Hedinger, Hansjörg Höhener, Elisabeth Joris, Jonas Komposch, Sibylle Marti, Paul Rechsteiner, Usama al Shahmani, Nina Schläfli, Franziska Schürch, Andrea Schweizer, Hannes Steiner, Roland Wetli, Andreas Wydler
Schlagwörter
Schweiz
Zivilgesellschaft
Militär
Industrialisierung
Bevölkerung
Sozialgeschichte
Bürger
Volk
Armee
Stadtgeschichte
Zentrum
Militärgeschichte
Deindustrialisierung
soziale Konflikte
technische Entwicklung
Stadtbild
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Stadtzentrum
Thurgau Geschichte
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Kanton Thurgau
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Entmilitarisierung
Auszug der Armee
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Frauenfeld
Artilleriewaffenplatz
Biografische Anmerkung
Stefan Keller, geboren 1958, aufgewachsen im Thurgau, lebt in Zürich. Er ist Historiker und Journalist, hat mehrere Bücher zur Arbeiter- und Sozialgeschichte geschrieben oder herausgegeben. Grüningers Fall war ein international beachteter Erfolg und trug zur Rehabilitierung des St.Galler Polizeihauptmanns und Flüchtlingsretters Paul Grüninger (1891–1972) bei.
Johannes Stieger, geboren 1979, ist in Rorschach aufgewachsen. Er betrieb gemeinsam mit Freund:innen die eine oder andere kulturelle Zwischennutzung und war von 2005 bis 2012 Co-Redaktionsleiter beim Ostschweizer Kulturmagazin Saiten. Seit 2020 arbeitet er als selbständiger Ausstellungsgestalter in St.Gallen.









