Die Kompetenz der Europäischen Union für ausländische Direktinvestitionen am Beispiel der Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA
ISBN:
978-3-631-74926-5
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.06.2018
Herausgeber:
Bearbeiter:
Reihe:
Frankfurter wirtschaftsrechtliche Studien
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
366
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Mit dem Vertrag von Lissabon erhielt die Europäische Union neue Kompetenzen für ausländische Direktinvestitionen. Allerdings ließ der Lissaboner Vertrag die Reichweite dieser Zuständigkeit weitgehend offen. Es herrscht immer noch Uneinigkeit darüber, ob die neue Unionskompetenz allumfassend ist. Dies zeigt sich vor allem in der rechtlichen aber auch politischen Debatte über die EU-Handelsabkommen mit Kanada und den USA. Um mögliche Kompetenzbeschränkungen offenzulegen, wendet die Autorin die grammatikalische, systematische, teleologische und historische Auslegungsmethode an. Sie stellt fest, dass obwohl der Wortlaut des Artikels 207 Absatz 1 der Union eine alleinige Kompetenz für ausländische Direktinvestitionen einräumt, nicht alle Aspekte dieses Politikbereichs von seinem Regelungsbereich erfasst werden. Aufgrund der nicht allumfassenden Kompetenz ist die Beteiligung der Mitgliedstaaten beim Abschluss internationaler Investitionsschutzabkommen notwendig.
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Biografische Anmerkung
Jurgita Baur (geb. Ruseckaite) studierte Rechtswissenschaften an der Universität Vilnius (Litauen) und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, an der sie anschließend auch promovierte. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen des Europa- und Völkerrechts, internationalen Wirtschaftsrechts, Investitionsschutzrechts und der Schiedsgerichtsbarkeit.









