Die Leben der Anderen oder die Legitimation ziviler Opfer

Eine Analyse des Kriegsdiskurses in den USA von 2003 bis 2011
ISBN:
978-3-658-15966-5
Auflage:
1. Aufl. 2017
Verlag:
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.10.2016
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
233
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Jens Hiller analysiert die Relevanz ziviler Opfer in Kriegseinsätzen der USA. Dabei untersucht er sowohl die Relevanzsetzung der Thematik in der öffentlichen Berichterstattung der USA als auch die Legitimationsstrategien ihrer politischen Autorität und zeigt auf, dass der Umstand der Tötung von Zivilisten einen nur geringen Stellenwert für die Konfliktwahrnehmung in den USA aufweist. Tatsächlich rückt die Norm des Schutzes von Zivilisten in Kriegen in Angesicht eines ‚War on Terror‘ in den Hintergrund.
Biografische Anmerkung
Jens Hiller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Bergischen Universität Wuppertal. Zudem ist er Lehrbeauftragter für Internationale Beziehungen, Friedens- und Konfliktforschung und Vergleichende Politikwissenschaft am Institut für Politikwissenschaft. Sein Forschungsinteresse gilt Fragen der Friedens- und Konfliktforschung, der Sicherheitspolitik, der Legitimität und Legitimation von Gewalt sowie der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Konflikten.