Die Legitimation des Verbotes der Amtsträgerkorruption im Ausland gem. § 335a StGB
ISBN:
978-3-8487-6660-4
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.05.2020
Reihe:
Beiträge zum Strafrecht – Contributions to Criminal Law
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
219
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In dem Werk wird die Vereinbarkeit der durch § 335a StGB strafbaren Auslandskorruption mit dem Völker- und dem Verfassungsrecht untersucht. Dabei wird das Spannungsfeld zwischen völkervertraglicher Verpflichtung und mehrheitlich ungeschriebenen völkerrechtlichen Grenzen – insbesondere dem Nichteinmischungsgrundsatz – beleuchtet. Die hierauf folgende Ermittlung des geschützten Rechtsguts des § 335a StGB ist Ausgangspunkt für die Beantwortung der umstrittenen Frage, inwieweit eine Strafbarkeit von Bestechung und Bestechlichkeit eines jeden Amtsträgers weltweit eine verfassungsrechtliche Rechtfertigung findet. Höchstrichterliche Rechtsprechung zu Delikten, die eine vergleichbare Schutzrichtung aufweisen (u.a. § 89a StGB – Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat), liefert für diese Untersuchung wertvolle Aufschlüsse.
Schlagwörter
Strafanwendungsrecht
Weltrechtsprinzip
Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
Auslandskorruption
Korruption im öffentlichen Sektor
ausländisches staatliches Rechtsgut
Völkerrechtlicher Nichteinmischungsgrundsatz
extraterritoriale Strafgewalt
völkerrechtliche Geltungsprinzipien
EU Bestechungsübereinkommen
OECD Bestechungsübereinkommen









