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Die Mediengesellschaft und ihre Opfer

Grenzfälle journalistischer Ethik im frühen einundzwanzigsten Jahrhundert
ISBN:
978-3-631-77717-6
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.03.2019
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
356
Ladenpreis
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Medien leisten unverzichtbare Dienste für die Informationsversorgung und Meinungsbildung der Bevölkerung. Sie sind Kritiker und Kontrolleure von Macht. Sie stellen Öffentlichkeit her. Gesetzliche und ethische Grenzen sollen journalistische Willkür verhindern, was in den meisten Fällen funktioniert. Dennoch übertreten Journalisten immer häufiger solche Grenzen – vor allem die der Medienethik. Das Buch ist eine Chronique scandaleuse zentraler ethischer Grenzfälle seit dem Jahrtausendwechsel. Es enthält Studien zu teils spektakulären Konfliktfällen, die das Ausmaß der Grenzverstöße umschreiben, Reaktionen aus Politik, Medien und Wissenschaft zusammentragen und gesellschaftliche Konsequenzen herausarbeiten. Im Mittelpunkt stehen die Opfer journalistischer Grenzverletzungen.
Biografische Anmerkung
Nikolaus Jackob ist Geschäftsführer am Institut für Publizistik der Universität Mainz. Er ist Autor zahlreicher Beiträge über Journalismus, Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsforschung, Rhetorik- und Persuasionsforschung und einer der Gründer der Mainzer Langzeitstudie Medienvertrauen.