Die (mutmaßliche) Zustimmung des Rechtsgutsträgers und deren Auswirkungen auf die Erfüllung des strafrechtlichen Tatbestandes
ISBN:
978-3-631-59024-9
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
27.04.2009
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
202
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Stimmt der Berechtigte einem Eingriff in seine strafrechtlich geschützten Rechtsgüter zu, so vermag diese Zustimmung bereits die Verwirklichung des strafrechtlichen Tatbestandes auszuschließen. Ist die Zustimmung des Rechtsgutsträgers dagegen nur mutmaßlich vorhanden, will die überwiegende Auffassung in Literatur und Rechtsprechung der mutmaßlichen Zustimmung lediglich eine rechtfertigende Wirkung zuerkennen. Die Arbeit widmet sich dem Unterschied zwischen einer tatsächlich vorhandenen und einer gemutmaßten Zustimmung sowie deren Auswirkung auf Tatbestands- und Rechtswidrigkeitsebene. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, welche Voraussetzungen ein tatbestandsausschließendes «mutmaßliches Einverständnis» haben müsste und ob tatsächlich unüberwindbare Bedenken gegen die Berücksichtigung des mutmaßlichen Willens bereits auf der Ebene des Tatbestandes sprechen.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Die Autorin: Anja Disput studierte Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Den juristischen Vorbereitungsdienst absolvierte die Autorin in Hanau, Frankfurt am Main, an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und in Sydney (Australien). Anja Disput ist seit 2005 als Rechtsanwältin in einer internationalen Sozietät in Frankfurt am Main tätig.









