Facebook Pixel

Die Ohnmacht des Stärkeren

Warum Diplomatie weiterhin unverzichtbar ist
ISBN:
978-3-608-98990-8
Auflage:
1. Auflage 2027
Verlag:
Klett-Cotta
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.04.2027
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
280
Ladenpreis
25,70 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Beim Kauf dieses Artikels handelt es sich um eine Vorbestellung. Der angegebene Preis kann sich gegebenenfalls noch ändern.
Updates zu dieser Vorbestellung erhalten?
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.

Warum Großmächte Kriege nicht gewinnen und Diplomatie nicht ersetzen können 

Es heißt, das Recht des Stärkeren würde sich gegen die regelbasierte Ordnung durchsetzen, aber stimmt das wirklich? Hans-Dieter Heumann zeigt in seinem Buch, dass bloße Machtpolitik die aktuellen Konflikte im Nahen Osten, mit Russland und zwischen den USA und China nicht löst und die Diplomatie nicht ersetzen kann. Sie bekommt in diesen Konflikten sogar neue Chancen. Eine hochaktuelle Darstellung der Krise, aber auch der Chancen der Diplomatie angesichts einer zerbrechenden Weltordnung.

In seinem neuen Buch argumentiert Hans-Dieter Heumann, dass die entscheidenden Machtfragen des 21. Jahrhunderts nicht militärisch, sondern diplomatisch entschieden werden. Anhand der großen Konflikte der Zeit entwickelt der Autor eine Theorie strategischer Diplomatie, die Interessen, reale Machtverhältnisse und Ordnungen zusammendenkt. Er widerspricht der verbreiteten Annahme, Konflikte ließen sich durch Verhandlungen ohne Machtbasis lösen, ebenso wie der Illusion, militärische Stärke könne Diplomatie ersetzen. Die Mittelmächte dieser Welt bleiben auf eine regelbasierte Ordnung angewiesen. Europa findet seine Rolle als Verteidiger und Erneuerer dieser Ordnung und wird dabei souveräner. Dies ist die eigentliche Zeitenwende, die das Buch einfordert.

Biografische Anmerkung

Hans-Dieter Heumann, geboren 1950, Botschafter a.D., war als Diplomat an den deutschen Botschaften in Washington, Moskau und Paris eingesetzt. Im Auswärtigen Amt arbeitete er u.a. im Leitungs- und Planungsstab. Von 2011 bis 2015 war er Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik in Berlin, davor deutscher Botschafter beim Europarat.