Facebook Pixel

Die Plünderung des Bürgers

Ein Steuerstaat, den niemand braucht
ISBN:
978-3-690-66314-4
Verlag:
Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
19.01.2027
Autoren:
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
272
Ladenpreis
20,60 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Beim Kauf dieses Artikels handelt es sich um eine Vorbestellung. Der angegebene Preis kann sich gegebenenfalls noch ändern.
Updates zu dieser Vorbestellung erhalten?
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.

Der moderne Staat lebt vom Geld der anderen. Er belastet Arbeit, Konsum und Unternehmertum – und seine Repräsentanten wundern sich über stagnierende Dynamik, wachsende Ungleichheit und schwindendes Vertrauen.
Seit Jahrzehnten wird am Steuerrecht repariert. Doch was, wenn das Problem nicht die falsche Steuer ist, sondern das System dahinter? Dieses Buch stellt eine radikale, aber nüchterne These auf: Der Steuerstaat ist keine technische Notwendigkeit, sondern eine historisch gewachsene Fehlkonstruktion. Eine Umverteilungsmaschine, die privat erarbeitete Einkommen sozialisiert, damit öffentlich geschaffene Werte privatisiert werden können. Vor allem aber trennt er systematisch Geben und Nehmen: Wer zahlt, erkennt kaum Nutzen hieraus; wer profitiert, trägt die Kosten nicht unmittelbar.
Dirk Löhr zeigt, warum „gute Besteuerung“ ein Widerspruch in sich ist. Warum der Staat Arbeit, Unternehmertum und Konsum besteuert, aber ökonomische Renten – Bodenrenten, Monopolgewinne, Netzwerkrenten – weitgehend verschont. Und warum genau diese Logik Märkte verzerrt, politische Verantwortung entkoppelt und die Gegenseitigkeit untergräbt, auf der demokratische Legitimität beruht.
Der Schlüssel zu einer besseren Staatsfinanzierung liegt dort, wo Knappheit ohne Leistung Erträge erzeugt: in der Abschöpfung ökonomischer Renten statt der Belastung produktiver wirtschaftlicher Betätigung. Ein Staat, der Leistung nicht bestraft – und der dort, wo seine Leistungen unmittelbar zurechenbar sind, auf Gebühren setzt. Dies bedeutet ein Gleichgewicht von Geben und Nehmen und eine Gleichordnung von Bürger und Staat statt der heutigen Unterordnung.
Ökonomisch fundiert, ordnungspolitisch durchdacht und politisch streitbar – dieses Buch stellt eine Grundannahme unserer Zeit infrage: dass der Steuerstaat alternativlos sei.