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Die radikale Freiheit der Kunst

Eine Verteidigung
ISBN:
978-3-550-20262-9
Auflage:
Auflage
Verlag:
Ullstein Buchverlage
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
29.10.2026
Autoren:
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
320
Ladenpreis
25,70 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Wo endet die künstlerische Freiheit? Wo beginnt die gesellschaftliche Verant-wortung?

Was dürfen Künstler:innen? Diese Frage muss von derjenigen unterschieden werden, was Kunst ist – und was sie darf. Kunst ist ihrem Wesen nach frei und autonom. Sie entfaltet sich von innen heraus, nicht durch äußeren Zwang. Zugleich ist die Kunstgeschichte voller Versuche, sie politisch zu vereinnahmen. Das gilt auch für viele Kunstschaffende, die sich auf die Freiheit der Kunst berufen und zugleich politisch wirken wollen. In einer Zeit, in der freies Denken – das sich gerade in der Vielfalt der Künste manifestiert – weltweit unter Druck steht, braucht es eine Neubesinnung: auf das Wesen der Kunst ebenso wie auf ihr Verhältnis zu nichtästhetischen Normen. Markus Gabriel entwickelt eine allgemein verständliche Theorie der Künste, die deren radikale Autonomie ernst nimmt, ohne die moralische Verantwortung von Künstler:innen zu leugnen. Ein philosophisch fundierter und zugleich hochaktueller Beitrag zur Debatte über Freiheit, Verantwortung und die Rolle der Kunst.


Biografische Anmerkung

Markus Gabriel, geboren 1980, studierte in Bonn, Heidelberg, Lissabon und New York. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und der Gegenwart an der Universität Bonn inne. Dort ist er Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie sowie des interdisziplinären Center for Science and Thought. Er ist einer der Gründungsdirektoren des Institute for Philosophy and the New Humanities an der New School for Social Research in New York City. Seit 2024 ist er außerdem Senior Global Advisor am Kyoto Institute of Philosophy und seit 2025 Specially Appointed Professor am Kyoto University Institute for the Future of Human Society.