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Die Rechtsproblematik multipler Regulierungsstrukturen in der Doping-Bekämpfung

Zur Notwendigkeit und Möglichkeit einer globalen öffentlich-rechtlichen Kontrolle sozialmächtiger Sportverbände
ISBN:
978-3-631-64773-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
07.11.2013
Bearbeiter:
Reihe:
Schriften zum internationalen und zum öffentlichen Recht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
308
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Die Problematik multipler Regulierungsstrukturen tritt immer dort zutage, wo staatliche Regelungskompetenzen und zwischenstaatliche oder privatrechtliche Regelungen koexistieren und in Konflikt geraten. Besondere Brisanz erfährt dieses Konfliktpotenzial aufgrund der Internationalisierung der Verbandsstrukturen im professionellen Sport. Der Autor befasst sich mit jenen Regulierungsstrukturen im Sportverbandswesen, die über die einfachen Regeln zu Sieg oder Niederlage, Abseits oder Foulspiel hinausgehen und den einzelnen Sportler in seiner Berufsausübung möglicherweise ein Leben lang treffen können. Nachdem zunächst die Notwendigkeit einer öffentlich-rechtlichen Kontrolle von Sportverbänden erörtert wird, stellt sich die Frage nach den Möglichkeiten einer solchen. Denn dort, wo staatliches Recht an territorialen Grenzen endet, beginnt erst die Internationalität des Sports. Bedarf es dann nicht auch einer wirksamen internationalen Aufsicht über die hierarchische Struktur des Sports? Mit diesem Thema beschäftigt sich die Arbeit in rechtswissenschaftlicher Hinsicht und wagt einen Blick auf eine Staatengemeinschaft, die zum Schutze des Sports subsidiär und zum Schutze des einzelnen Sportlers verantwortungsbewusst und konsequent handeln könnte.
Biografische Anmerkung
Henning Hildebrandt, Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Düsseldorf und Nantes, juristischer Vorbereitungsdienst für das Zweite juristische Staatsexamen in Niedersachsen und Hamburg, Promotion an der Universität Düsseldorf.