Die Rechtsstellung des Beschuldigten im Rahmen der Europaeisierung des Strafverfahrens
ISBN:
978-3-631-58819-2
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
23.03.2009
Bearbeiter:
Reihe:
Augsburger Studien zum internationalen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
268
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Die europäische Integration macht nicht vor dem Bereich des Strafrechts Halt. Das Buch zeigt die mit der fortschreitenden Europäisierung des Strafverfahrens einhergehenden Veränderungen für die Rechtsstellung eines Beschuldigten in einem transnationalen Strafverfahren auf. Nach einem Blick auf die bisherige Situation und einer Übersicht über die Entwicklung des Strafrechts auf europäischer Ebene analysiert die Autorin anhand des Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung, der Grundrechte sowie der europäischen Institutionen der Strafverfolgung die sich ergebenen Veränderungen für die Situation eines Beschuldigten. Hierbei wird neben bereits bestehenden Instrumenten/Institutionen, wie dem Europäischen Haftbefehl, der Charta der Grundrechte der Europäischen Union oder Europol, auch ausführlich auf geplante Rechtsakte, wie der Europäischen Beweisanordnung, bestimmten Verfahrensrechten oder einer Europäischen Staatsanwaltschaft eingegangen. Auch der Vertrag von Lissabon wird in die Abhandlung miteinbezogen. Die Autorin beurteilt die momentane Entwicklung kritisch und plädiert für eine Besinnung auf die europäischen Grundwerte.
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Biografische Anmerkung
Die Autorin: Henriette Heine, geboren 1971 in Menden, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg, wo sie 1996 das Erste Staatsexamen ablegte. Seit dem Zweiten Staatsexamen 1998 ist sie neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit seit mehreren Jahren in unterschiedlichen juristischen Funktionen für ein Münchener Versicherungsunternehmen, zuletzt in der dortigen Rechtsabteilung, tätig.









