Die Rückschlagsperre als Instrument zur gemeinschaftlichen Haftungsverwirklichung

Eine Analyse im Spannungsfeld zwischen Einzel- und Gesamtvollstreckung
ISBN:
978-3-8329-6486-3
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
20.04.2012
Reihe:
Schriften des Ernst-Jaeger-Instituts für Unternehmenssanierung und Insolvenzrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
203
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Im Vorfeld der Insolvenzerffnung kommt es regelm��ig in nicht unerheblichem Umfang zu Einzelzwangsvollstreckungsma�nahmen ins Verm�gen des sp�teren Insolvenzschuldners. In Zusammenschau mit anderen anfechtungsrelevanten Verm�gensverschiebungen in dieser kritischen Phase f�hrt dies zum Ausverkauf der potentiellen Insolvenzmasse noch vor Verfahrenser�ffnung und stellt damit eine Gefahr f�r jede am Grundsatz der gemeinschaftlichen Haftungsverwirklichung orientierten Haftungsabwicklung dar. Die R�ckschlagsperre des � 88 InsO erkl�rt deshalb in Erg�nzung zum System der Insolvenzanfechtung alle Sicherungen f�r unwirksam, die ein Insolvenzgl�ubiger im letzten Monat vor dem Antrag auf Er�ffnung des Insolvenzverfahrens oder danach am zur Insolvenzmasse geh�renden Verm�gen durch Zwangsvollstreckung erlangt. Die Studie untersucht neben den dogmatischen Grundlagen zum einen das Verh�ltnis der R�ckschlagsperre zur Inkongruenzanfechtung. Zum anderen analysiert sie Tatbestand und Rechtsfolgen der aktuellen Fassung umfassend und kritisch und zeigt schlie�lich M�glichkeiten und Reformans�tze auf, um die R�ckschlagsperre schl�ssig in die Systematik der Insolvenzordnung einzuf�gen.