Die Schiedseinrede bei Auslandsberührung
ISBN:
978-3-16-159139-6
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
26.06.2020
Reihe:
Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
428
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Die Schiedseinrede ist die bedeutendste prozesshindernde Einrede des deutschen Zivilprozessrechts. Sie verleiht der Schiedsvereinbarung ihre prozessuale Bedeutung. Durch die Verwurzelung der Schiedseinrede im nationalen Prozessrecht fällt ihre Ausgestaltung jedoch international bis heute sehr unterschiedlich aus. Vincent Wächter erläutert diese Unterschiede rechtsvergleichend mit einem besonderen Fokus darauf, ob, wann und mit welcher Prüfungsintensität das staatliche Zivilgericht die Schiedsbindung des ihm vorliegenden Streitgegenstands untersuchen darf. Für den staatlichen Zivilrichter stehen aufgrund des weltweit zunehmend verflochtenen Wirtschafts- und Soziallebens gerade auch bei der Schiedseinrede immer öfter Fragen des anwendbaren Rechts im Fokus. Der Autor leistet einen Beitrag dazu, das von dem staatlichen Richter zu beachtende Kollisionsrecht vollständig zu erarbeiten und rechtsvergleichend einzuordnen.
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Biografische Anmerkung
Geboren 1988; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Freiburg und der University of Surrey; 2014 Erste juristische Prüfung; Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin; 2016 Zweite juristische Staatsprüfung; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Privatversicherungsrecht und Internationales Privatrecht an der Freien Universität Berlin; 2019 Promotion; seit 2019 Referent im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.









