Die selbstständige Tätigkeit im Insolvenzverfahren und die Negativerklärung gemäß § 35 II 1 InsO
ISBN:
978-3-631-65749-2
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
27.01.2015
Bearbeiter:
Reihe:
Schriften zum Zivilverfahrensrecht und Insolvenzrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
186
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Wie kann dem Schuldner in einem Insolvenzverfahren eine selbstständige Tätigkeit ermöglicht werden? Gemäß § 35 II 1 InsO kann der Verwalter erklären, dass Vermögen aus der selbstständigen Tätigkeit nicht zur Insolvenzmasse gehört und Ansprüche aus dieser Tätigkeit nicht im Insolvenzverfahren geltend gemacht werden können. Die Studie beleuchtet die Rechtsfolgen dieser sogenannten Negativerklärung. Hierbei zeigt der Autor insbesondere auf, dass die vorherrschende Meinung, welche in der Erklärung auch eine «Freigabe» beruflicher Alt-Verträge sieht, kaum haltbar ist. Er entwickelt demzufolge einen eigenen Lösungsansatz. Abschließend werden parallele Zweitinsolvenzverfahren untersucht, die eröffnet werden können, sollte sich der Schuldner nach der Negativerklärung neu verschulden.
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Biografische Anmerkung
Steffen Gotter ist Volljurist. Er studierte Rechtswissenschaften in Dresden, Exeter (England) und Würzburg. Nach beruflichen Stationen als wissenschaftlicher Mitarbeiter und als Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei ist er heute in der Finanzverwaltung tätig.








