Die Strafverfolgung des Voelkermordes nach dem Weltrechtsprinzip im internationalen Strafrecht und im Voelkerstrafrecht
ISBN:
978-3-631-58412-5
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
09.07.2009
Bearbeiter:
Reihe:
Oeffentliches und Internationales Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
414
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Für ihre Arbeit hat die Autorin den «Forschungspreis der Freunde der Universität Mainz e.V.» (2007/2008) erhalten.
Obwohl der Völkermord als so genannter «core crime» des Völkerstrafrechts bezeichnet wird, sieht die Völkermordkonvention in Art. VI nicht die universelle Zuständigkeit der Vertragsstaaten zur Strafverfolgung vor. Die Untersuchung, ob universelle Strafverfolgung des Völkermordes im Völkerrecht anerkannt ist, bewegt sich im Schnittfeld zwischen internationalem Strafrecht und Völkerstrafrecht. Die Arbeit beschäftigt sich mit den dogmatischen Grundlagen des Weltrechtsprinzips und analysiert die Staatenpraxis sowie die Rechtsprechung internationaler Gerichte. Bedeutung erlangt das Weltrechtsprinzip auch im Zusammenhang mit dem Ständigen Internationalen Strafgerichtshof. Auf dieser Ebene versucht die Arbeit, die umstrittene und im Statut von Rom im Sinne der Komplementarität gelöste Zuständigkeit zwischen Ständigem Internationalen Strafgerichtshof und den Mitgliedstaaten abzugrenzen.
Obwohl der Völkermord als so genannter «core crime» des Völkerstrafrechts bezeichnet wird, sieht die Völkermordkonvention in Art. VI nicht die universelle Zuständigkeit der Vertragsstaaten zur Strafverfolgung vor. Die Untersuchung, ob universelle Strafverfolgung des Völkermordes im Völkerrecht anerkannt ist, bewegt sich im Schnittfeld zwischen internationalem Strafrecht und Völkerstrafrecht. Die Arbeit beschäftigt sich mit den dogmatischen Grundlagen des Weltrechtsprinzips und analysiert die Staatenpraxis sowie die Rechtsprechung internationaler Gerichte. Bedeutung erlangt das Weltrechtsprinzip auch im Zusammenhang mit dem Ständigen Internationalen Strafgerichtshof. Auf dieser Ebene versucht die Arbeit, die umstrittene und im Statut von Rom im Sinne der Komplementarität gelöste Zuständigkeit zwischen Ständigem Internationalen Strafgerichtshof und den Mitgliedstaaten abzugrenzen.
Schlagwörter
Strafrecht
deutschen
Beispiel
Strafverfolgung
Völkerstrafrecht
Rechtsordnung
internationalen
Dieter
Dörr
Völkergewohnheitsrecht
Caroline
Weltrechtsprinzip
Volkmann
Völkermordes
Völkermordkonvention
Das aut dedere aut iudicare-Prinzip im Völkerrecht
Der Ständige Internationale Strafgerichtshof
ius cogens- und erga omnes-Pflichten im Völkerrecht
Biografische Anmerkung
Die Autorin: Caroline Volkmann wurde 1978 in Freiburg im Breisgau geboren. Sie studierte Rechtswissenschaften in Saarbrücken, Lausanne und Mainz. Nach ihrer Tätigkeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz war sie Referendarin der Freien und Hansestadt Hamburg. Das Referendariat verbrachte sie u. a. in der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg und bei der Europäischen Kommission in Brüssel. 2007 erfolgte die Promotion an der Universität Mainz.









