Facebook Pixel

Die täterbelastende strafrechtliche Rechtsprechungsänderung und das Rückwirkungsverbot

Versuch einer Austarierung unter besonderer Berücksichtigung der Präzisierungspflicht
ISBN:
978-3-428-19639-5
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
22.01.2026
Autoren:
Reihe:
Schriften zum Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
299
Ladenpreis
82,20 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Lieferung in 3-4 Werktagen Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Das sog. Präzisierungsgebot des BVerfG gab der Forderung Auftrieb, den Angeklagten im Falle der täterbelastenden Rechtsprechungsänderung stärker zu schützen. Die Untersuchung stellt zunächst die Handhabung der täterbelastenden Rechtsprechungsänderung in der Praxis dar. Sodann wird das Präzisierungsgebot auf seinen Inhalt, Hintergrund und seine Berechtigung untersucht. Es wird festgestellt, dass die Präzisierungspflicht jedenfalls eine Änderung der gegenwärtig praktizierten Handhabung der täterbelastenden Rechtsprechungsänderung erforderlich macht. Weiterhin werden alternative Ansätze zur Behandlung der täterbelastenden Rechtsprechungsänderung untersucht und eine objektive Lösung über Art. 103 II GG vertreten. Anschließend wird dieser Lösungsweg für praktische Fälle handhabbar gemacht und beispielhaft auf fünf Konstellationen einer Rechtsprechungsänderung angewandt.
Biografische Anmerkung
Martin Kemmer studied law at Bucerius Law School in Hamburg and at Georgetown University Law Center in Washington, D.C. He held scholarships from the Konrad-Adenauer-Foundation’s study and doctoral programs. In 2025, Martin Kemmer received his doctorate; the dissertation deals with a criminal law topic. He is completing his legal clerkship at the Hanseatic Higher Regional Court.