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Die Veräußerung streitbefangener Gegenstände

Eine Neubewertung auf historisch-vergleichender Grundlage
ISBN:
978-3-16-160167-5
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.07.2021
Reihe:
Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
431
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Die Abtretung rechtshängiger Forderungen ist nicht ungewöhnlich. Dennoch stellt sie das Recht vor Herausforderungen. Ist die Klage abzuweisen? Bindet ein Urteil gegen den Zedenten auch den Zessionar? Das auf eine 140-jährige Tradition zurückblickende deutsche Recht schließt den Zessionar als Erwerber eines streitbefangenen Gegenstands weitgehend aus dem Verfahren aus, bindet ihn aber an die Rechtskraft eines Urteils gegen den Veräußerer. Alexander Ruckteschler unterzieht das Konzept des geltenden Rechts einer historisch-vergleichenden Würdigung. Durch Aufdeckung der historischen Hintergründe entwickelt er neue Antworten auf alte Streitfragen. Auf Grundlage rechtsvergleichender Erkenntnisse aus England, Frankreich und der Schweiz entwirft er darüber hinaus einen Normvorschlag, um den Interessen der Beteiligten künftig besser gerecht zu werden.
Die Arbeit wurde von der Max-Planck-Gesellschaft mit der Otto-Hahn-Medaille 2021 ausgezeichnet.
Biografische Anmerkung
Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg; Referendariat in Hamburg mit Stationen in Brüssel und Hongkong; Wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg; 2019 Forschungsaufenthalt an der University of Cambridge; 2021 Promotion (Bucerius Law School); seit 2020 Rechtsanwalt in Frankfurt.