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Die Verhältnismäßigkeitsprüfung

Methodenmigration zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht
ISBN:
978-3-16-159442-7
Auflage:
Unveränderte Broschurausgabe 2020; Erstausgabe
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.04.2020
Reihe:
Studien und Beiträge zum Öffentlichen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
249
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Das Verhältnismäßigkeitsdenken ist im öffentlichen Recht der Bundesrepublik allgegenwärtig, sein privatrechtsmethodischer Stellenwert dagegen weit weniger klar. Alexander Tischbirek begibt sich auf eine Spurensuche, macht die Verhältnismäßigkeitsprüfung schon früh als Grenzgängerin zwischen den Teilrechtsordnungen aus und beschreibt auch ihre öffentlich-rechtliche Entwicklung als Produkt einer wechselseitigen Einflussnahme. Zuletzt ist es insbesondere die Europäisierung des Privatrechts, welche die Figur verstärkt ins deutsche Recht zurückträgt und ihr neue Anwendungsfelder erschließt. Da aus der Fächerdichotomie keine grundsätzlichen Einwände gegen eine solche Methodenmigration folgen und die Figur auch nicht bedingungslos in Grundrechtswirkungen aufgeht, richtet sich der Blick - im öffentlichen Recht wie im Privatrecht - auf die Vorgaben des demokratischen Gesetzes.
Die vorliegende Arbeit wurde im Jahr 2017 mit dem Konrad Redeker-Preis der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Berlin-Brandenburgischen Justizpreis "Carl Gottlieb Svarez" ausgezeichnet.
Biografische Anmerkung
Geboren 1981; Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Columbia University, New York; Referendariat am Kammergericht Berlin; Forschungsaufenthalte am European University Institute und an der Princeton University; 2016 Promotion; seit 2021 Inhaber einer Juniorprofessur (Tenure Track) für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht, mit Schwerpunkt Recht der Digitalisierung, Medienrecht und Recht des E-Governments an der Universität Regensburg.