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Die völkerrechtliche Verantwortlichkeit im Rahmen der Pacht fremden Hoheitsgebiets.

ISBN:
978-3-428-18411-8
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
19.01.2022
Reihe:
Schriften zum Völkerrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
314
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Internationale Landpachtverträge für die flächenintensive landwirtschaftliche oder industrielle Nutzung fremden Hoheitsgebiets bergen erhebliches Konfliktpotenzial für die lokale Bevölkerung und Umwelt. In einer Analyse ausgewählter Vertragsverhältnisse werden die Möglichkeiten des Völkerrechts aufgezeigt, den Herausforderungen für Menschenrechte und Umweltvölkerrecht zu begegnen. Anders als historische territorial leases des 19. Jahrhunderts beinhalten die modernen Vertragstypen keinen vollständigen Übergang der Gebietshoheit an den Pächterstaat. Ihre Pflichtenbindung ist zudem nicht klar definiert. Durch eine detaillierte Betrachtung der tatsächlich ausgeübten Befugnisse wird aufgezeigt, unter welchen Voraussetzungen der Pächter effektive Kontrolle über das fremde Hoheitsgebiet ausübt und dadurch für Völkerrechtsverletzungen einzustehen hat. Hierfür wird auf die Regeln der Staatenverantwortlichkeit zurückgegriffen, die eine Zurechnung des privatwirtschaftlichen Handelns voraussetzen.
Biografische Anmerkung
Stephan Kasperidus studied law at the Universities of Marburg, Münster and Bilbao with a focus on international law and European Law, an additional qualification in Spanish law and two internships in Buenos Aires. He completed his legal clerkship in Düsseldorf with stops in Washington, D.C., and at the Federal Constitutional Court of Germany. After working as a research assistant and lawyer at an international lawfirm in the area of public commercial law he started to work as a judge in Düsseldorf first at the district court and now at the regional court.