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Die Wertzeichenfaelschung

ISBN:
978-3-631-55993-2
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
05.12.2006
Autoren:
Reihe:
Europaeische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
170
Ladenpreis
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die Ausweitung des strafrechtlichen Urkundenbegriffs und die Privatisierung zahlreicher staatlicher Aufgabenfelder drohen den Straftatbestand der Fälschung amtlicher Wertzeichen obsolet zu machen. Unter Berücksichtigung ihrer Historie untersucht die Arbeit daher den aktuellen Anwendungsbereich der §§ 148ff. StGB, insbesondere die konkreten Tatobjekte und Tatalternativen sowie die praktische Relevanz von Wertzeichenfälschungen in der deutschen Strafrechtspflege. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die selbständige Normierung der Wertzeichenfälschung immer noch ihre Berechtigung besitzt. Insbesondere kann die Vorschrift zur Urkundenfälschung in § 267 StGB trotz der eindeutig festgestellten Urkundeneigenschaft amtlicher Wertzeichen keinen angemessen Auffangtatbestand bilden.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Johannes Landes wurde 1976 in München geboren und absolvierte das Studium der Rechtswissenschaften sowie das Rechtsreferendariat in München, Lausanne (Schweiz) und Buenos Aires (Argentinien). Er legte Ende 2003 das Zweite Staatsexamen ab und arbeitet heute als Rechtsanwalt für eine große deutsche Forschungseinrichtung.