Die Zulässigkeit von Side-Stream-Verschmelzungen bei negativem Verkehrswert
ISBN:
978-3-7046-9884-1
Verlag:
Verlag Österreich
Land des Verlags:
Österreich
Erscheinungsdatum:
16.10.2026
Reihe:
ISUR Innsbrucker Schriften zum Unternehmensrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
232
Kernfragen zu Verkehrswert, Einlagenrückgewähr und Gläubigerschutz
Die Mehrzahl aller Verschmelzungen erfolgt innerhalb von Konzernen. Doch was gilt, wenn bei einer Side-Stream-Verschmelzung (Schwesternverschmelzung) eine der beteiligten Gesellschaften einen negativen Verkehrswert aufweist? Darf eine "gesunde" Gesellschaft eine "kranke" Schwestergesellschaft übernehmen – oder stößt die Transaktion an die Grenzen der Kapitalerhaltung und des Gläubigerschutzes?
Das Buch bereitet die zentralen Fragen rund um Verkehrswert, Einlagenrückgewähr und Gläubigerschutz auf und ordnet die maßgebliche Rechtsprechung (insbesondere die Grundsatzentscheidung "Neutronics" sowie jüngere Judikatur) in ein konsistentes System ein. Es zeigt, welche Anforderungen an Bewertung und Dokumentation zu stellen sind, welche Rolle betriebliche Rechtfertigung und Ausgleichsmaßnahmen spielen und wie weit die materielle Prüfpflicht des Firmenbuchgerichts reicht. Damit bietet das Werk eine dogmatisch fundierte Analyse und zugleich praxisnahe Orientierung für die Durchführung von Verschmelzungen.
Die Mehrzahl aller Verschmelzungen erfolgt innerhalb von Konzernen. Doch was gilt, wenn bei einer Side-Stream-Verschmelzung (Schwesternverschmelzung) eine der beteiligten Gesellschaften einen negativen Verkehrswert aufweist? Darf eine "gesunde" Gesellschaft eine "kranke" Schwestergesellschaft übernehmen – oder stößt die Transaktion an die Grenzen der Kapitalerhaltung und des Gläubigerschutzes?
Das Buch bereitet die zentralen Fragen rund um Verkehrswert, Einlagenrückgewähr und Gläubigerschutz auf und ordnet die maßgebliche Rechtsprechung (insbesondere die Grundsatzentscheidung "Neutronics" sowie jüngere Judikatur) in ein konsistentes System ein. Es zeigt, welche Anforderungen an Bewertung und Dokumentation zu stellen sind, welche Rolle betriebliche Rechtfertigung und Ausgleichsmaßnahmen spielen und wie weit die materielle Prüfpflicht des Firmenbuchgerichts reicht. Damit bietet das Werk eine dogmatisch fundierte Analyse und zugleich praxisnahe Orientierung für die Durchführung von Verschmelzungen.
Biografische Anmerkung
Nicole Scharl ist Rechtsanwaltsanwärterin bei DORDA Rechtsanwälte GmbH in Wien und im Bereich Corporate tätig. Zuvor war sie Projektassistentin am Institut für Recht der Wirtschaft der Universität Wien.