Digitales Risiko
ISBN:
978-3-16-164712-3
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
11.11.2025
Reihe:
Studien zum Regulierungsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
358
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Der sog. risikobasierte Ansatz bildet einen zentralen Baustein des sich seit gut einem Jahrzehnt entwickelnden Europäischen Digitalrechts (EDR). Dieser findet sowohl in der DS-GVO als auch in neueren Rechtsakten wie DSA und KI-VO Anwendung. Auch dort stellt die Hinwendung zur Risikoregulierung den Versuch dar, auf fundamental veränderte regulatorische Herausforderungen zu reagieren. Dennoch bleibt gerade im ausgesprochen heterogenen Rechtsrahmen des EDR an vielen Stellen unklar, was genau risikobasierte Regulierung eigentlich bedeuten soll. Dominik Klaus untersucht die (staats-)rechtlichen Herausforderungen risikobasierter Regulierung im Europäischen Digitalrecht vor dem Hintergrund und Ziel einer effektiven Digitalregulierung. Hieraus erarbeitet er Vorschläge zur Weiterentwicklung und Vereinfachung des Europäischen Digitalrechts, mit dem Ziel, durch erhöhte Transparenz und systematische Kohärenz die demokratische Legitimation zu stärken.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Augsburg und der Pepperdine University, Los Angeles, USA; 2015 Erste Juristische Staatsprüfung; Rechtsreferendariat im OLG-Bezirk München; 2018 Zweite Juristische Staatsprüfung; 2019-21 Referent im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz; 2021-24 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Würzburg und Promotionsstudent an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer; 2025 Promotion.









