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Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems

Eine Zwiesprache oder App in die Tonne
ISBN:
978-3-9626503-2-2
Verlag:
Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA)
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
27.05.2019
Autoren:
Reihe:
Schriftenreihe Institut für Mikrodaten-Analyse
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
42
Ladenpreis
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Am Thema Digitalisierung des Gesundheitssystems scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite die Unterstützer der Digitalisierungsidee: Für sie ist die totale Digitalisierung des Gesundheitsgeschehens alternativlos und jeder Akteur hat seine Rolle in der Telematikinfrastruktur einzunehmen; Risiken der Digitalisierung werden dort kaum thematisiert. Auf der anderen Seite die Gegner der Digitalisierung: Für sie bedeutet die Digitalisierung das Ende der eigenen verfassungsrechtlichen Freiheitsrechte und auch das Ende der informellen Freiheit für die Patienten; Chancen der Digitalisierung werden dort kaum wahrgenommen. Zwischen beiden Seiten klafft ein tiefes Loch. Weil es dort - ist man ehrlich - auch nichts Einendes gibt. Der kleinste gemeinsame Nenner ist damit eine leere Menge. Da der Gesetzgeber beim Thema Digitalisierung nun eindeutig auf die Tube drückt (E-Health-Gesetz, TSVG, DVG), scheint es ratsam zu sein, einmal hinter die Kulissen zu gucken, um zu verstehen, mit welchen Inhalten die Digitalisierungsidee scheinbar gnadenlos durch die Gesetzes- und Selbstverwaltungs-Ebenen gepeitscht wird. Der Text ist vielleicht etwas launisch ausgefallen. Es handelt sich um eine Art Zwiesprache.