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Dr. Otto Ruer

Oberbürgermeister von Bochum 1925–1933
ISBN:
978-3-9556501-6-2
Auflage:
1., Aufl.
Verlag:
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.08.2013
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
308
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Dr. jur. Otto Ruer, Jahrgang 1879, war Anwalt, Magistratsassessor, Beigeordneter und Ministerialrat, bevor er Ende Januar 1925 sein Amt als Oberbürgermeister von Bochum antrat. Als Jude wurde Otto Ruer 1933 von den Nationalsozialisten unter falschen Anschuldigungen aus dem Amt gedrängt und für einen Monat in Haft genommen. Zwar wurde er voll rehabilitiert, dennoch verließ er das Gefängnis als gebrochener Mann. In Berlin, wo er schon früher gern gelebt und gearbeitet hatte, schied Otto Ruer im Juli 1933 freiwillig aus dem Leben. Ernst-Albrecht Plieg erzählt die acht Jahre, die Otto Ruer an der Spitze der Verwaltung Bochum stand. Vom ersten Tag an packte Ruer seine Aufgaben kraftvoll an und teilte die Sorgen und Nöte der Kohle- und Stahlstadt. Er regulierte ihre Auslandsschulden aus dem Ersten Weltkrieg, sorgte für ihre Vertretung in den kommunalen Spitzenverbänden und machte aus Bochum eine Großstadt.
Biografische Anmerkung
Ernst-Albrecht Plieg, geboren 1927 in Alleinstein/Ostpreußen, studierte Geschichte und Anglistik in Göttingen und Bonn. Nach der Promotion ging er in die Erwachsenenbildung und leitete von 1968 bis 1992 die Volkshochschule Bochum. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Bochumer Stadtgeschichte.