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Ein Recht auf Widerstand gegen den Staat?

Verteidigung und Kritik des Widerstandsrechts seit der europäischen Aufklärung
ISBN:
978-3-16-154336-4
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
08.01.2019
Reihe:
POLITIKA
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
288
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Das Widerstandsrecht des Bürgers gegen die Staatsgewalt spielt eine zentrale Rolle bei der Legitimierung des Verfassungsstaates am Ende des 18. Jahrhunderts. Dabei tut sich gerade die klassische deutsche Philosophie schwer mit seiner Akzeptanz. Liberales Fortschrittsdenken und sozialrevolutionäre Bewegungen führen im 19. Jahrhundert zu neuen Konstellationen des Streits. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts berufen sich sowohl Propagandisten totalitärer Bewegungen als auch Kräfte der "résistance" auf dieses Recht. In der Gegenwart sind es vor allem Formen des bürgerlichen Ungehorsams und der internationalen Protestbewegungen, die neue Fragen nach der Rechtfertigung von Verweigerung und Widerstand aufwerfen. Der Band beleuchtet den Streit um das Widerstandsrecht und seine Rolle in der jüngeren Geschichte aus der Perspektive von Philosophen, Historikern, Politologen und Verfassungsrechtlern.
Biografische Anmerkung
David P. Schweikard (Herausgegeben von)
ist Juniorprofessor für Politische Philosophie Europas, Philosophisches Seminar, Europa-Universität Flensburg.

Nadine Mooren (Herausgegeben von)
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Praktische Philosophie der WWU Münster.

Ludwig Siep (Herausgegeben von)
ist Seniorprofessor am Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster.