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Ein religionswissenschaftlicher Kommentar zu den Arcana Arcanissima und der Mythoalchemie des alchemo-hermetischen latrochemikers Michael Maier (1568-1622)

ISBN:
978-3-7011-0405-5
Verlag:
Leykam
Land des Verlags:
Österreich
Erscheinungsdatum:
17.04.2018
Autoren:
Reihe:
Grazer Universitätsverlag - Reihe Habilitationen, Dissertationen, Diplomarbeiten
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
124
Ladenpreis
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Der Iatrochemiker Michael Maier (1568-1622) hinterlässt 1614 der Welt ein für Nicht-Eingeweihte nur sehr schwer verständliches Werk, seine Arcana Arcanissima. Darin betreibt er im Sinne der alchemo-hermetischen christlichen Strömung Mythenallegorese antiker Mythen. Diese ist allerdings für den heutigen Rezipienten mehr als fraglich und stark erklärungsbedürftig. Das Buch macht die Vita Michael Maiers und seine Arcana Arcanissima – von ihm selbst auch als „ägyptisch-griechische Hieroglyphen“ bezeichnet – greifbarer, indem es Maiers Konzept des Arkanen religionswissenschaftlich mit den unterschiedlichen Konzeptionen seiner Zeit in Verbindung bringt. Es zeichnet ihn als Vertreter einer alternativen Religiosität im Zuge der religiösen Individualisierung des Konfessionellen Zeitalters und zeigt seinen Einfl uss auf die entstehenden esoterischen Bewegungen des 17. Jahrhunderts – besonders der sogenannten „spirituellen Alchemie“ im Umfeld des Protestantismus, der hermetischen Philosophie, deren Geheimhaltungstradition und speziellen Form der Antikenrezeption.