Eine ökonomische Analyse von Langzeitverträgen
ISBN:
978-3-89518-045-3
Verlag:
Metropolis
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.01.1995
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
263
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Langzeitverträge zwischen rechtlich selbständigen Akteuren stellen eine Alternative zu kurzfristigen Spotmärkten sowie zu einer vertikalen Integration zwischen Käufern und Verkäufern von Gütern und Diensten dar. Aus einer modernen Volkswirtschaft sind sie nicht mehr wegzudenken: Energie- und Rohstofflieferungsverträge, Tankstellenverträge, Zulieferverträge in der Automobilindustrie, Franchiseverträge, und "strategische Allianzen" sind nur einige Beispiele für die Omnipotenz des Langzeitvertrages. Derartige Langzeitverträge enthalten typischerweise eine Reihe von Klauseln - wie z.B. Preisanpassungsklauseln, Höhere-Gewalt-Klauseln, Schiedsklauseln und Neuverhandlungsklauseln -, die die Anpassung von Preisen, Mengen und Produktspezifikationen an veränderte Umstände sowie die private Durchsetzung der vertraglichen Verpflichtungen betreffen. Der Autor entwickelt ein Instrumentarium, das es dem Ökonomen erleichtert zu verstehen, warum bestimmte Klauseln in bestimmten Langzeitverträgen typischerweise zu beobachten sind. Es ermöglichet auch zu beurteilen, unter welchen Bedingungen diese Klauseln eher dem Aufbau und dem Mißbrauch von Machtpositionen oder der Senkung von Transaktionskosten und der erhöhten Effizienz des Austausches von Gütern und Dienstleistungen dienen. Inhalt:
Einleitung - Motive für Langzeitverträge - Langzeitverträge in einer vollkommenen und in der realen, unvollkommenen Welt - Der Trade-off zwischen Rigidität und Flexibilität bei Langzeitverträgen - Private Mechanismen zur Durchsetzung von Langzeitverträgen - Abschließende Bemerkungen.