Einverständliche Gefährdungssachverhalte und deren Sittenwidrigkeit
ISBN:
978-3-8487-8594-0
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
25.08.2021
Reihe:
Düsseldorfer Rechtswissenschaftliche Schriften
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
258
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Mit den Entscheidungen des Bundesgerichtshofes aus den Jahren 2013 und 2015 kam wieder Leben in die eigentlich abgekühlte Debatte um die Reichweite des § 228 StGB. Der Verfasser dieser Arbeit wirft einen ausführlichen Blick auf den aktuellen Stand des Diskurses und entwickelt einen eigenen, möglichst restriktiven Ansatz zur Bestimmung der guten Sitten.
Insbesondere wird dabei untersucht, welche Fallgruppen überhaupt der Einwilligung, und damit auch dem § 228 StGB, zu unterstellen sind. Insoweit zeigt sich, dass einige Konstellationen bereits auf Tatbestandsebene als eigenverantwortliche Selbstgefährdung zu behandeln sind und sich damit der Frage nach einem Verstoß gegen die guten Sitten schon dem Grunde nach entziehen.
Schlagwörter
Einwilligung
Fahrlässigkeit
Selbstbestimmungsrecht
Sittenwidrigkeit
Tötung
Gefährdung
Selbsttötung
Tatherrschaft
Selbstgefährdung
Gute Sitten
eigenverantwortliche Selbstgefährdung
Fremdgefährdung
Selbstverletzung
Freiverantwortlichkeit
Einverständnis
einverständliche Fremdgefährdung
Einheitstäter
Fremdverletzung
§ 228 StGB
guten Sitten









