EMRK/GG
Die 3. Auflage des EMRK/GG Konkordanzkommentars erörtert in bewährter Form die Wechselwirkungen zwischen deutschem und europäischem Grundrechtsschutz. Auf der Grundlage der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des Bundesverfassungsgerichts werden die dogmatischen Grundfragen, die Einzelgewährleistungen und die Durchsetzungsmechanismen des europäischen und deutschen Grundrechtsschutzes einer vergleichenden Analyse unterzogen. Die seit der Vorauflage ergangene Rechtsprechung ist umfassend in die Darstellung eingearbeitet. Dabei werden auch aktuelle Entwicklungen wie die praktischen Auswirkungen der neu entfachten Debatte über das Subsidiaritätsprinzip und den mitgliedstaatlichen Beurteilungsspielraum bei der Bewertung von Grundrechtseingriffen gebührend berücksichtigt.
Bearbeitet von:
Ralf Alleweldt, Tilmann Altwicker, Roland Bank, Ayşe-Martina Böhringer, Jürgen Bröhmer, Hans-Joachim Cremer, Oliver Dörr, Thomas Giegerich, Christoph Grabenwarter, Rainer Grote, Stefan Kadelbach, Dieter Kraus, Heike Krieger, Christine Langenfeld, Thilo Marauhn, Daniel Mengeler, Katharina Pabel, Anne Peters, Dagmar Richter, Volker Röben, Robert Uerpmann-Wittzack, Christian Walter und Nicola Wenzel.
Der Kommentar besteht aus zwei Teilbänden und wird nur geschlossen abgegeben.
Der EMRK/GG Konkordanzkommentar ist Bestandteil der Module Europarecht PREMIUM und Verfassungsrecht PREMIUM, die bei beck-online.de erhältlich sind.
»Den Herausgebern und den Autoren ist allerhöchstes Lob auszusprechen. Die jeweiligen Kommentierungen zeichnen sich durch ein durchweg sehr hohes Niveau aus [...] der hier nunmehr in 3. Auflage vorgelegte Kommentar [ist] unverzichtbar für jede weitergehende Forschung.«
Stephan Hobe DVBl 16 (2022), 965
»Praxis und Wissenschaft haben mit diesem Werk einen Kommentar, ein Handbuch und ein Lehrbuch zur Verfügung, das vorzüglich über die EMRK sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum GG und vielfach auch zur GRC informiert und nicht nur eine adäquate Rezeption, sondern auch eine kritische Befassung mit der EGMR- Rechtsprechung ermöglicht.«
Thomas Schwabenbauer BayVBl. 17/2024, 616
Geboren 1960; Studium der Rechtswissenschaft in Passau; 1995 Promotion; 2005 Habilitation; 2005/06 Professor für Europarecht, Völkerrecht und Verfassungsvergleich an der Yeditepe-Universität, Istanbul.
Tilmann Altwicker (Bearbeitet von)
ist Inhaber einer Förderungsprofessur des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) für Öffentliches Recht, Völkerrecht, Rechtsphilosophie und Empirische Rechtsforschung an der Universität Zürich.
Roland Bank (Bearbeitet von)
ist Leiter der Rechtsabteilung des UNHCR Deutschland.
Ayşe-Martina Böhringer (Bearbeitet von)
ist externe Dozentin an der Universität Gießen.
Jürgen Bröhmer (Bearbeitet von)
Geboren 1961; Studium der Rechtswissenschaft in Mannheim; Studium Europäische Integration, Europa-Institut, Universität des Saarlandes; 1995 Promotion; 2002 Habilitation; Privatdozent an der Universität des Saarlandes.
Hans-Joachim Cremer (Bearbeitet von)
ist seit 2000 an der Universität Mannheim tätig und war bis Juli 2022 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie.
Oliver Dörr (Bearbeitet von, Herausgegeben von)
ist Professor für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Osnabrück.
Thomas Giegerich (Bearbeitet von)
ist Professor für Europarecht, Völkerrecht und Öffentliches Recht an der Universität des Saarlandes.
Christoph Grabenwarter (Bearbeitet von)
Geboren 1966; Studium der Rechts- und der Handelswissenschaft; 1991 Promotion zum Dr. iur. und 1994 zum Dr. rer.soc.oec.; 1997 Habilitation; Professor für Öffentliches Recht, 1999 Universität Bonn, 2002 Universität Graz, Professur für Öffentliches Recht, Wirtschaftsrecht und Völkerrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien; Richter des österreichischen Verfassungsgerichtshofes.
Rainer Grote (Bearbeitet von, Herausgegeben von)
ist wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut fur ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg sowie außerplanmäßiger Professor an der Georg-August-Universität Göttingen.
Stefan Kadelbach (Bearbeitet von)
Geboren 1959; Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und Charlottesville/Virginia (USA); 1984-87 Referendariat in Frankfurt; 1991 Promotion; 1996 Habilitation; Professor für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität Münster.
Heike Krieger (Bearbeitet von)
ist Professorin für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Freien Universität Berlin.
Christine Langenfeld (Bearbeitet von)
Geboren 1962; 1989 Promotion; 1991 Zweites Jur. Staatsexamen; Wiss. Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg; 1996-99 Habilitandenstipendium der DFG; 2000 Habilitation; Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht an der Georg-August-Universität Göttingen.
Thilo Marauhn (Bearbeitet von, Herausgegeben von)
ist Professor für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Daniel Mengeler (Bearbeitet von)
ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gießen.
Katharina Pabel (Bearbeitet von)
ist Professorin für Europarecht und Internationales Recht an der Wirtschaftsuniversität Wien.
Anne Peters (Bearbeitet von)
Geboren 1964; 1994 Promotion, 2001 Habilitation (Kiel); Direktorin des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg.
Dagmar Richter (Bearbeitet von)
ist Professorin am Institut für Rechtswissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau.
Volker Röben (Bearbeitet von)
Geboren 1965; Studium der Rechtswissenschaften in Kiel, Genf und Surrey; 1998 Promotion; 2006 Habilitation; Professor für Völkerrecht an der University of Swansea Wales, UK.
Robert Uerpmann-Wittzack (Bearbeitet von)
ist Professor für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Universität Regensburg.
Christian Walter (Bearbeitet von)
ist Professor für Völkerrecht und Öffentliches Recht an der LMU München.
Nicola Wenzel (Bearbeitet von)
ist Leiterin des Referats für Menschenrechte im Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz.









