Energiewirtschaft

Einführung in Theorie und Politik
ISBN:
978-3-486-24315-4
Auflage:
Reprint 2014
Verlag:
De Gruyter Oldenbourg
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
11.02.1998
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
222
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Energie ist eine fundamental wichtige Ressource aller Volkswirtschaften. In der modernen Industriegesellschaft hängen Produktion und viele für den Lebensstandard der Menschen wichtige Konsumbereiche von der ausreichenden Verfügbarkeit von Energie ab. Da über 90 % der derzeitigen Weltenergieversorgung auf Brennstoffen beruht, deren Vorrat zwar riesig, aber erschöpfbar ist, stellt sich die Frage nach der optimalen intertemporalen Allokation: Wieviel soll heute, wieviel morgen genutzt werden? Spätestens seit den Diskussionen zum "sauren Regen", dem katastrophalen Unfall von Tschernobyl und den langfristig prognostizierten Klimaveränderungen als Folge weiterer Nutzung von Verbrennungsprozessen hat auch eine breite Öffentlichkeit erkannt, dass ein großer Teil der Umweltprobleme direkt oder indirekt mit Energieumwandlungs- und -nutzungsprozessen verbunden ist. Alleine wegen dieser beiden Aspekte ist eine Beschäftigung mit energiewirtschaftlichen Themen höchst spannend. Hinzu kommt aus der wettbewerbstheoretischen Sicht, dass für die sogenannten leitungsgebundenen Energieträger ein "natürliches Monopol" vermutet wird, so dass Fragen der Regulierung und Ausgestaltung der energiepolitischen Rahmenbedingungen eine besondere Rolle spielen. Wir haben deshalb bei der Darstellung Wert darauf gelegt, neuere Entwicklungen auf den Teilmärkten für Energie darzustellen. Eine systematische und umfassende Darstellung aus energiewirtschaftlicher Sicht liegt bisher im deutschen Sprachraum nicht vor. Deshalb haben die drei Autoren, die bis in die erste Hälfte der neunziger Jahre am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Oldenburg gearbeitet haben, den Schritt zu diesem Buch gewagt. Ingo Hensing hat während seiner mehrjährigen Tätigkeit am Energiewirtschaftlichen Institut in Köln viele wertvolle Anregungen erhalten, die diesem Buch zugute kamen, insbesondere von Walter Schulz und C. Christian von Weizsäcker.