Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt

Anna Seghers-Preis 2025 | Erben | Erbschaften | Schulden erben | Tod der Mutter | Kaufsucht | Fernsehshopping | Familientraumata | Messie-Syndrom
ISBN:
978-3-365-00813-3
Auflage:
1. Auflage
Verlag:
HarperCollins Hardcover
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
24.09.2024
Autoren:
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
240
Ladenpreis
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Als Marlen Hobrack sich daranmacht, den
Nachlass ihrer Mutter zu bewältigen, winkt ihr
kein Einfamilienhäuschen, keine hübsche Altbauwohnung. Sondern ein Berg von Schulden und
Dingen, die am Lebensende einer Arbeiterin bleiben: Steppdecken, Vitaminpräparate, Putzmittel, Fotos. Wie in Chiffren hat sich ihre Mutter in sie
eingeschrieben.

Analytisch und radikal ehrlich legt Marlen Hobrack die Tiefenschichten ihrer Mutter frei – auch in sich selbst – und stellt gesellschaftliche Fragen, die uns alle betreffen: Was verraten die Dinge, die Menschen horten, über das, was sie im Leben wirklich brauchen? Bewältigen Frauen ihre Traumata durch Konsumsucht? Wie schreibt sich das Trauma unserer Eltern durch ein Erbe in uns fort?

Dieses Buch ist ein doppelter Verrat. Ein Verrat an der Ikone der Mutter und an den Ikonen der Konsumgüter, die uns ein Leben lang begleiten –
um uns nach unserem Tod auf gemeinste Weise
bloßzustellen.