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Erwerbssicherung beim Grundstückskauf

Eine rechtsvergleichende Studie zu Nichterfüllungsrisiken, Schutzinstrumenten und ihren Wirkungen im deutschen, englischen, schottischen und spanischen Recht
ISBN:
978-3-16-156592-2
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
25.03.2019
Autoren:
Reihe:
Rechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
588
Ladenpreis
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Unter Geltung des Trennungsprinzips droht der Erwerb des Grundstückskäufers in der Schwebephase zwischen Vertragsschluss und Übereignung an der Insolvenz des Verkäufers, an Zwangsvollstreckungsmaßnahmen in das verkaufte Grundstück oder an vertragswidrigen anderweitigen Verfügungen zu scheitern. Zur Kompensation dieser Risiken haben deutsches, englisches, schottisches und spanisches Recht vielfältige Sicherungsmechanismen entwickelt, die eine interessengerechte und funktionsfähige Erwerbsabwicklung gewährleisten sollen. Wiebke Voß analysiert, kategorisiert und bewertet rechtsvergleichend die Modelle der Erwerbssicherung und lotet aus, wie die Rechtsposition des derart geschützten Käufers in die Dichotomie der Vermögensrechte einzuordnen ist: Hat er noch ein Schuldrecht oder schon ein Sachenrecht inne oder handelt es sich bei der Erwerberstellung gar um eine hybride Zwischenrechtsform?
Biografische Anmerkung
Geboren 1990; Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Osnabrück und Granada (Spanien); 2014 Erste Juristische Prüfung; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main; seit 2017 Rechtsreferendarin am OLG Frankfurt am Main; 2018 Promotion (Osnabrück).