Europas eigener Weg
ISBN:
978-3-03-973022-3
Auflage:
1. Auflage 2024
Verlag:
Rotpunktverlag
Land des Verlags:
Schweiz
Erscheinungsdatum:
25.04.2024
Format:
Buch
Seitenanzahl:
192
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Mit viel Erfahrung und analytischem Blick setzt sich Gret Haller mit einem politischen Gebilde auseinander, das heute 27 ganz unterschiedliche Mitgliedstaaten zählt und 448,4 Millionen Menschen zusammenführt: der Europäischen Union. Nach den Schrecken der beiden Weltkriege verzichteten sechs Staaten auf einen Teil der nationalen Souveränität und gründeten 1951 die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Deren wichtigstes Anliegen war Kriegsvermeidung. Damit war der Grundstein für ein bislang einmaliges transnationales Gemeinwesen gelegt.
Hallers Augenmerk liegt auf dem institutionellen und menschlichen Geflecht dieser heterogenen Union. »Wenn es eine politische Kultur der Union gibt, so besteht sie eher in der Art und Weise, wie sich die verschiedenen politischen Kulturen der Mitgliedstaaten aufeinander beziehen, sich gegenseitig
beeinflussen und dennoch ihre Unterschiedlichkeit beibehalten.« In der Wahrung und Akzeptanz der Andersartigkeit sieht sie die Chance für Verständigung.
Angesichts erstarkender totalitärer Systeme, aber auch der EU-feindlichen Strömungen innerhalb Europas ist dieses Buch ein Beitrag zur Rückbesinnung auf die demokratischen und rechtsstaatlichen Grundwerte sowie auf die Friedensinitiative, die die Europäische Union begründete.
Schlagwörter
Deutschland
Demokratie
Europa
Europäische Union
Zukunft
EU
Freiheit
Krieg
Kultur
Frankreich
Identität
EuGH
Rechtsstaat
Frieden
Souveränität
Hoffnung
Europäischer Gerichtshof
Rechtsstaatlichkeit
Europäisches Parlament
Mitgliedstaaten
Friedenspolitik
Französische Revolution
Ost-West-Konflikt
Europäischer Rat
Europawahl
Grundwerte
demokratische Werte
Föderation
EU-Bürger
Europäische Komission
politische Verständigung
Wahlen Europa
Kriegsvermeidung
Wie weiter
EU-Mitglieder
Bürgersouveränität
Biografische Anmerkung
Gret Haller, geboren 1947, ist promovierte Juristin und Anwältin, ehemalige Politikerin und Diplomatin sowie Gastwissenschaftlerin zunächst an der Goethe-Universität in Frankfurt a. M., heute an der Universität Konstanz. Ihr politischer Weg führte sie in den achtziger Jahren von der Berner Stadtregierung in den Nationalrat, dessen Präsidentin sie 1993/94 war. Nach ihrer Tätigkeit als Botschafterin der Schweiz beim Europarat wirkte sie von 1996 bis 2000 im Auftrag der OSZE als Ombudsfrau für Menschenrechte in Bosnien und Herzegowina. 2006 bis 2013 war sie Mitglied der Europäischen Kommission für Demokratie durch Recht des Europarats.









