Feminizid
ISBN:
978-3-7560-0445-4
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
27.04.2023
Reihe:
Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
483
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Der Begriff des „Feminizids“ ist ein Versuch, die strukturelle Dimension von geschlechtsbezogenen Tötungen weiblicher Personen sichtbar zu machen. Seit einigen Jahren werden die Begriffe „Femizid“ und „Feminizid“ auch in rechtlichen Kontexten verwendet. Das Buch macht den Begriff „Feminizid“ rechtlich handhabbar und entwirft einen entsprechenden Rechtsbegriff. Es untersucht, welche Phänomene als Feminizide bezeichnet werden (können), welchen rechtlichen Rahmen es für solche Taten gibt und wie eine völkerstrafrechtliche Verantwortlichkeit für Feminizide aussehen kann. Dabei geht es auch der Frage nach, wie strukturelle und intersektionale Gewalt im Allgemeinen rechtlich, insbesondere völkerstrafrechtlich, abgebildet werden kann.
Die Arbeit wurde mit dem Rita Süssmuth-Forschungspreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2024 ausgezeichnet.
Schlagwörter
Sexismus
Patriarchat
Völkerstrafrecht
Schwangerschaftsabbruch
Misogynie
Gewalt gegen Frauen
Femizid
Hasskriminalität
Ehrenmord
Hexenverfolgung
Istanbul-Konvention
Geschlechtsbezogene Gewalt
Genderzid
Genital Cutting
Belém do Pará-Konvention
Maputo-Protokoll
Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women









