Fetisch Intelligenz
Warum gelten heute so viele Kinder als hochbegabt? Warum sind Tech-Manager und rechtsextreme Influencer von Intelligenz besessen? Was macht den Intelligenzbegriff so attraktiv?
Die Autorin untersucht, wie »Intelligenz« von linker, libertärer und rechter Seite vereinnahmt wird, um bildungs-, sozial-, wirtschafts- und einwanderungspolitische Ziele durchzusetzen. Anhand von historischen Entwicklungen, Gesprächen und Beispielen zeigt sie, wie IQ-Tests, Ideologien und KI-Diskurse den Blick auf menschliche Fähigkeiten verengen. Ein Aufruf, den Intelligenzbegriff zu hinterfragen und weiter zu denken.
Gisela Schmalz ist Professorin für Strategische Führung, Wirtschafts- und Digitalethik. Sie forscht auf der Schnittstelle Philosophie, Technologie und Wirtschaft. Bei der Dt. Gesellschaft für Philosophie leitet sie die Gruppe Künstliche Intelligenz.