Facebook Pixel

Fetisch Intelligenz

Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt | Platz 1 "Sachbücher des Monats September": Die Welt, Radio 3 RBB, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1
ISBN:
978-3-8270-1539-6
Auflage:
1. Auflage
Verlag:
Berlin Verlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
31.07.2026
Autoren:
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
288
Ladenpreis
24,70 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Lieferung in 3-4 Werktagen Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.

Warum gelten heute so viele Kinder als hochbegabt? Warum sind Tech-Manager und rechtsextreme Influencer von Intelligenz besessen? Was macht den Intelligenzbegriff so attraktiv?

Der IQ als Machtinstrument

Gisela Schmalz untersucht, wie »Intelligenz« von linker, libertärer und rechter Seite vereinnahmt wird, um bildungs-, sozial-, wirtschafts- und einwanderungspolitische Ziele durchzusetzen. Anhand von historischen Entwicklungen, Gesprächen und Beispielen zeigt sie, wie IQ-Tests, Ideologien und KI-Diskurse den Blick auf menschliche Fähigkeiten verengen. Ein Aufruf, den Intelligenzbegriff zu hinterfragen und weiter zu denken.

Wie das zum IQ geschrumpfte Intelligenzkonzept private Lebensläufe und ganze Gesellschaftsstrukturen prägt

Intelligenz gilt heute als Wertmaß für Menschen und Maschinen. In Schule, Politik oder beim Hype um künstliche Intelligenz geht es um Vergleichbarkeit. Gisela Schmalz zeigt, wie der IQ benutzt wird, um Menschen zu sortieren und auszusortieren und so Gesellschaft zu organisieren.

Warum wir einen humanistischen Intelligenzbegriff brauchen

Die Professorin für Wirtschafts- und Digitalethik analysiert, wie Intelligenz in einer von Effizienz bestimmten Welt zum politischen Instrument, Technologieversprechen und schließlich zum Fetisch wird. Ein kluges Plädoyer für Vernunft und Weisheit.

Biografische Anmerkung

Gisela Schmalz ist Professorin für Strategische Führung, Wirtschafts- und Digitalethik. Sie forscht auf der Schnittstelle Philosophie, Technologie und Wirtschaft. Bei der Dt. Gesellschaft für Philosophie leitet sie die Gruppe Künstliche Intelligenz.