Fiktionen im Recht
ISBN:
978-3-8487-7627-6
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
25.09.2020
Reihe:
Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
326
Als „syphilis of the law“ (Bentham) und „Krücken“ (Jhering) verdammt, wird seit über 2000 Jahren immer wieder die Ausrottung von Rechtsfiktionen gefordert. Genauso leidenschaftlich werden sie aber auch als höchst wertvoll verteidigt und sogar zur Grundlage des Rechts (Kelsen) erklärt. Wie passt das zusammen?
Kristin Albrecht zeigt auf Grundlage einer historischen und rechtsvergleichenden Analyse, dass man im Recht nicht „der Rechtsfiktion“ begegnet, sondern drei unterschiedlichen Typen: Den fiktiven Annahmen, den fiktiven Personen und den fiktiven Rechtsinstituten. Sie entwickelt diese Typen mit philosophischer Gründlichkeit und diskutiert anschließend, was „so troubling“ bzw. „beneficial and useful“ (Blackstone) an ihnen ist.
Schlagwörter
Philosophie
Rechtsphilosophie
Rechtstheorie
Methodenlehre
Rechtsfortbildung
Juristische Methodenlehre
Lüge
Analogie
Metapher
Rechtssubjekt
Fiktion
Vermutung
legal fiction
Fiktionstypen
Fiktionalismus
kontrafaktisch
artifiziell
statutory deemings
Maßstabsfigur
reasonable man
Rechtsfolgenverweisung
Imaginäres
persona ficta
fictio iuris
gilt als
als ob
Rechtsfiktion









