Frauen im römischen Erbrecht
ISBN:
978-3-428-19850-4
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
19.08.2026
Reihe:
Schriften zur Rechtsgeschichte
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
312
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Frauen wurden im römischen Recht in vielen Bereichen eingeschränkt und benachteiligt, auch im römischen Erbrecht. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich ausgehend vom Zwölftafelgesetz eine gesetzliche und testamentarische Erbfolge, in der Frauen von der Erbfolge ausgeschlossen oder in ihrem Erbrecht beschränkt wurden. Dabei stand jedoch im Vordergrund, in welcher familiären Rolle eine Frau erben sollte. Erst in der Spätantike erbten Frauen äquivalent zu den Männern und unabhängig von ihrer familiären Rolle. Doch wie kam es zu dieser Verbesserung?
Die Autorin zeigt zunächst die erbrechtlichen Entwicklungen in den einzelnen familiären Rollen auf, die eine Frau einnehmen kann. Sie setzt sich dabei mit der gesetzlichen und der testamentarischen Erbfolge auseinander und beleuchtet die Position als Erbin sowie als Erblasserin. Anschließend analysiert sie neun Reskripte aus der Spätantike, die zu Besserungen im Erbrecht geführt haben und allesamt auf den Petitionen von Frauen beruhten.
Biografische Anmerkung
Lisa Nardone began her law degree at Philipps University of Marburg in the winter term of 2018/19. Since the winter term of 2019/20, she has worked as a student assistant at the chair of Prof. Dr. Constantin Willems. After passing her first State Exam in June 2023, the author took up a position as a PhD-student to Prof. Dr. Willems on the DFG-funded project ›Rabbinic Civil Law in the Context of Ancient Legal History: A Legal Compendium to the Bavot Tractates of the Talmud Yerushalmi‹, on which she is currently still working. In September 2025, she began her legal traineeship at the District Court of Wiesbaden.