Gefahrbegriff und zeitliche Grenzen der Verkäuferhaftung im UN-Kaufrecht
ISBN:
978-3-631-81785-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.09.2020
Bearbeiter:
Reihe:
Berliner Schriften zum internationalen, ausländischen und deutschen Privatrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
360
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Der Gefahrübergang entscheidet im Exportgeschäft unter anderem über die Preisgestaltung und die Obliegenheit, die Ware gegen Transportschäden zu versichern. Die Untersuchung entwickelt die wesentlichen Leitgedanken des hier so genannten Gefahrtragungsrechts des UN-Kaufrechts. Zentral sind die Erkenntnisse, dass der Gefahrbegriff streng verschuldensunabhängig zu bestimmen ist und dass kein relevanter Zusammenhang zwischen der Gefahrtragung und dem Inhalt der Lieferpflicht des Verkäufers besteht. Diese Prämissenbildung ermöglicht eine stringente Auslegung der Einzelvorschriften, beispielsweise zur Wechselwirkung zwischen Pflichtverletzung und Gefahrtragung. Ferner kann nunmehr der Anwendungsbereich der praktisch besonders wichtigen Gefahrtragung beim Versendungskauf trennscharf definiert werden.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Alexander Dolgorukow studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Heidelberg, Humboldt Universität zu Berlin und King’s College London. Er ist als Rechtsanwalt und Syndikusrechtsanwalt tätig, vornehmlich im Bereich des internationalen Vertragsrechts und der Internationalen Schiedsgerichtsbarkeit.









