Gegen den Wind
Seglerin Sanni Beucke träumt schon als Kind von Olympia und setzt alles daran, dieses Ziel zu erreichen. Nach mehreren Anläufen holt sie 2021 gemeinsam mit ihrer Segelpartnerin olympisches Silber. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere beschließt sie, das geschützte Sportsegeln aufzugeben und sich einer neuen Herausforderung zu stellen: dem Offshore-Segeln. Die Hohe See erlaubt keine Fehler, das Boot ist der Kraft von Wetter, Wind und Wellen schutzlos ausgeliefert – doch Beucke träumt groß: Sie will sich in dieser Männerdomäne durchsetzen und als erste deutsche Frau um den Sieg bei der härtesten Offshore-Regatta der Welt segeln. In ihrem Buch nimmt sie uns mit an Bord, schildert den Kampf gegen die Urgewalten der Ozeane, erzählt von Angst und Einsamkeit, aber vor allem von Euphorie und der unendlichen Leidenschaft für das Meer.
Susann »Sanni« Beucke, geboren 1991, ist eine deutsche Profi-Seglerin. Im März 2007 begann Beucke mit Tina Lutz zusammen zu segeln. 2017 wurden sie Europameisterinnen, 2020 gewannen sie erneut den EM-Titel. 2021 gewannen sie bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio die Silbermedaille, wofür sie auch mit dem Silbernen Lorbeerblatt vom Bundespräsidenten ausgezeichnet wurden. Ihre Olympische Karriere hat Sanni Beucke mittlerweile beendet und widmet sich nun dem Hochseesegeln. 2023 nahm sie am Ocean Race im Team um Kevin Escoffier teil, derzeit bereitet sie sich darauf vor, als erste deutsche Frau an der Vendée Globe, dem härtesten Segelrennen der Welt, teilzunehmen.









