Geschichte des Strafprozessrechts in der Frühen Neuzeit
ISBN:
978-3-662-53243-0
Auflage:
1. Aufl. 2017
Verlag:
Springer Berlin
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.12.2016
Herausgeber:
Reihe:
Springer-Lehrbuch
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
156
Lieferung in 5-10 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Das Buch schildert die Grundzüge der Entwicklung des Strafprozessrechts in Wissenschaft und Gesetzgebung der Frühen Neuzeit. Ausgehend von der Entstehung der Strafprozesswissenschaft im spätmittelalterlichen Oberitalien verfolgt es die Entwicklung bis an die Schwelle zum Kodifikationszeitalter. Aus einer Vorlesung hervorgegangen, bietet es eine anschauliche Darstellung des allmählichen Vordringens inquisitorischer Strukturen vor allem in Italien, Frankreich und Deutschland im Zusammenspiel der Wissenschaft mit Gerichtspraxis und Gesetzgebung der erstarkenden absolutistischen Territorialstaaten. Gegen diese Strukturen und ihre Missstände (vor allem die gerichtliche Folter und generell die ohnmächtige Position des Beschuldigten) richtet sich die Kritik der Humanisten, der Vertreter des Natur- und Vernunftrechts und der Aufklärer. Als einer der führenden Rechtshistoriker Italiens kann der Verfasser insbesondere die Bedeutung der für ganz Kontinentaleuropa bedeutsamen italienischen Entwicklung aus intimer Kenntnis schildern.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Ettore Dezza is Professor at University of Pavia, ItalyThomas Vormbaum is Professor at FernUniversität in Hagen, Germany









