Gesellschaft ordnen
ISBN:
978-3-8288-2730-1
Verlag:
Tectum Wissenschaftsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.08.2011
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
172
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Protestbewegungen und Demonstrationen haben seit Beginn des 21. Jahrhunderts allein schon durch ihre schiere Gr�e Schlagzeilen gemacht. Die Kontroverse um den G8-Gipfel in Heiligendamm, um den milliardenteuren Tiefbahnhof �Stuttgart 21� oder den Ausstieg aus der Kernenergie trieben Hunderttausende aus allen Schichten der Gesellschaft auf die Stra�e. Daneben sorgten aber auch immer wieder rechte Demonstrationen f�r Aufmerksamkeit, indem sie es verstanden, sich medienwirksam in Szene zu setzen. Herausgefordert, die Proteste zu kanalisieren und die herk�mmlichen Instrumente formeller Sozialkontrolle anzupassen, kam die F�deralismusreform 2006 gerade recht. Seit dieser sind die L�nder dazu befugt, eigene Versammlungsgesetze zu erlassen � davon haben sie bisher rege Gebrauch gemacht. �ber die Bedeutung und Auswirkung dieser neuen Gesetze wird allerdings wenig �ffentlich diskutiert � ganz anders als bei den Protestbewegungen. Gina Rosa Wollinger analysiert die Entwicklung des Versammlungsrechts in Deutschland am Beispiel Bayerns aus einer soziologisch-juristischen Perspektive. Sie hinterfragt, inwiefern der Wandel des Versammlungsrechts in Deutschland als Symptom und Auswirkung eines allgemeinen Wandels formeller Sozialkontrolle verstanden werden kann.









